Sendungen Wiederholungen

FREIRAD 105.9 wiederholt die Sendungen von Wir bleiben! noch zweimal:

  • Ab dem 29.11. bis 31.1. jeden Freitag von 11-12 Uhr.
  • Am 08.12. in der „Langen Nacht von Wir Bleiben!“ sind alle 10 Beiträge gesammelt zwischen 22 und 8 Uhr zu hören.

Sie können auch online in diesem Blog die Sendungen unter „Sendungen“ anhören oder im Archiv der freien Radios auf Wir bleiben! Sendereihe nachhören, downloaden und verlinken.

Wir sind und bleiben da!

Wir bleiben! ging mit Dezember 2013 zu Ende.

Wir bleiben! – ein politisches Projekt der besonderen Art: Flüchtlinge wurden journalistisch tätig und sprachen für sich selber. Eine Möglichkeit, die üblicherweise Fremden untersagt bleibt. So medial unterrepräsentiert sind Flüchtlinge in Österreich, als wären sie nicht hier. In die Nachrichten finden sie erst Eingang, wenn sie tot sind.

Auch im Pantoffelkino diskutieren engagierte Prominente, seien diese Journalist_innen oder Menschenrechtsaktivist_innen oder beides, über Flüchtlinge und wie Todesfälle vor Lampedusa vermieden werden sollen. Brüssel und Rom werfen sich gegenseitig die Schuld zu, als wäre diese ein Tennisball. Selten sind Asylsuchende persönlich zu sehen, denn einquartiert sind sie – dort wo sonst auch die Müllverbrennungsanlagen gebaut werden – weit weg von den Wohnsiedlungen.

Nicht nur sicht- und hörbar, sondern auch und vor allem medial partizipativ wurden die Teilnehmer_innen des Projekts Wir bleiben!

Am 24. Oktober holte FREIRAD 105.9 diese Flüchtlinge aus innsbrucker und anderen Gewerbegebieten in die p.m.k. An jenem Tag stand die Redaktionsgruppe des Projekts Wir bleiben! auf der Bühne des Kulturlokals in den Bögen und präsentierte sich und das Ergebnis von fünf Monaten Arbeit.

10 Sendungen von und für Flüchtlinge produziert, zu den Themen:

Integration, Sprache und Alphabetisierung, das Recht auf eine_n Dolmetscher_in, Homophobie und Homosexualität als Fluchtgrund, Illegalisierte Flüchtlinge, Rechte und Pflichten von Flüchtlingen und die Vorbereitung auf die Einvernahme im Bundesasylamt.

Zudem ist im Rahmen des Projekts Wir bleiben! eine Liste mit wichtigen Anlaufstellen für Flüchtlinge in Tirol entstanden. Die Liste ist auf www.wir-bleiben.at in mehreren Sprachen unter „Beratungsstellen“ zu lesen. Diese Liste wurde von den Mitgliedern der Redaktiongruppe vertont und ist nun jeden ersten und zweiten Samstag des Monats um 9 Uhr auf FREIRAD 105.9 zu hören.

Jeden 1. Samstag im Monat um 9 Uhr: „Beratungsstellen“ auf Deutsch, Französisch und Arabisch.

Jeden 2. Samstag im Monat um 9 Uhr: „Beratungsstellen“ auf Englisch, Dari, Spanisch und Portugiesisch.

Alle Sendungen sind unter der Sendereihe Wir bleiben! im Archiv der Freien Radios Österreich unter cba.fro.at verfügbar:

Frei zum Nachhören, Downloaden und Verlinken!

Im Namen des gesamten Wir bleiben!-Teams wünsche ich allen viel Spaß beim Zuhören. Wenn ihr dabei etwas Neues erfährt, dann haben wir unser Ziel erreicht. Aber das haben wir sowieso bereits, denn zumindest 10 der 1520 Menschen, die zurzeit in Tirol in der Asyl-Grundversorgung sind, wurden dadurch sichtbar.

Sónia Melo im Namen des Redaktionsteams:

Mathias Althaler, Mirwais Amin, Abbas Aminzade, Varsenik Andresian, Ara Arakelyan, Fardin Bayat, Rocío Cachada Dibuja, Ara Gevorgyan, Ali Kadhim, Aina Matueva, Sónia Melo, Mahmud Niasi

www.wir-bleiben.at

cba.fro.at / Sendereihe: wir bleiben

www.freirad.at

We are and we stay here!

The project We stay! (Wir bleiben!) will be finished in December 2013.
We stay! a political project of a special kind: refugees became active journalist and spoke for themselves. A possibility that is usually forbidden to foreigners. Refugees are underrepresented in the media in Austria, as they would not be here. They appear normally in the news only when they are dead.
Journalist or human rights activists or both discuss about refugees and how their deaths could have been avoided in Lampedusa. Brussels and Rome blame each other, as if it was a tennis ball. Asylum seekers are seldom to be seen in person, because they are quartered where also garbage incineration plants are built – far away from the residential areas.

It is possible in this case to see and hear what the team of We stay! did in this participative project.
On 24th of October FREIRAD 105.9 brought these refugees from „hidden“ places in Innsbruck and other areas to the stage of the p.m.k.. On that day, the editorial group of the project, we stay! presented himself and the result of five months of work.

10 shows were produced by and for refugees about the following topics:
Integration, language and alphabetization, the right to get a translator, homophobia and homosexuality as a reason to escape, illegal refugees, rights and obligations of refugees and preparing for interview in Bundesasylamt.

Moreover, in the framework of the project we stay! was created a list of important contact points for refugees in Tyrol. You can find the list in www.wir-bleiben.at in different languages under „Beratungsstellen“(counseling). This list was recorded by the members of the project. You can listen to it on the first and second Saturdays of the month at 9 o’clock on FREIRAD 105.9.

Each first Saturday of the month at 9 o’clock: „Beratungsstellen“ in German, French and Arabic.
Each second Saturday of the month at 9 o’clock: „Beratungsstellen“ in English, Dari, Spanish and Portuguese.

All the radio shows are in the archive of the Free Radios of Austria in the serial program: Wir bleiben! (We stay!) in cba.fro.at
Free to listen, download and link!

In the name of the team of We stay! I hope you enjoy listening to the shows. If you learn something new from the shows, then we have achieved our goal. But anyway we had already achieved it, because at least 10 of the 1520 people who are currently living in Tirol under the basic services as asylum seekers, became visible.

Sónia Melo on behalf of the Wir bleiben-Team:
Mathias Althaler, Mirwais Amin, Abbas Aminzade, Varsenik Andresian, Ara Arakelyan, Fardin Bayat, Rocío Cachada Dibuja, Ara Gevorgyan, Ali Kadhim, Aina Matueva, Sónia Melo, Mahmud Niasi

www.wir-bleiben.at
cba.fro.at / Serial program: wir bleiben
www.freirad.at

Die Redaktion des Projekts ‘wir bleiben!’ zum Tag der Sprachen 2013

Die Redaktiongruppe hat eine Sondersendung für den Europäische Tag der Sprachen gemacht. Hier können sie diese nachhören und mehr Informationen finden:

Wir feiern am 26. September den Europäischen Tag der Sprachen mit einer mehrsprachigen Sendung.

Zehn Menschen aus sieben verschiedenen Ländern sitzen im Studio und unterhalten sich über Sprache auf mehreren Sprachen. Zudem werden Sprichwörter aus diesen Ländern übersetzt, deren Bedeutung unter die Lupe genommen. Durch Sprichwörter werden kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufgedeckt. Aus Tschetschenien hören Sie eine alte Legende, aus Österreich Passagen aus Markt Twains berühmtem Text „Die schreckliche deutsche Sprache“.

Im Studio sind Ali aus dem Irak, Rocio aus Spanien, Mirwais und Fardin aus Afghanistan, Sónia aus Portugal, Varsenik und Ara aus Armenien und Mathias aus Österreich.

Diese Sendung ist mehrsprachig.

Sprachen: russisch, tschetschenisch, deutsch, englisch, spanisch, portugiesisch, armenisch, pastunisch, dari, arabisch

This is a video from Sonia and Ali

They speak about how to put the picture of Ali on the website, because Ali is a journalist.

He came from Iraq to Austria and Sonia wanted to know how to write Iraq and how is called a journalist who comes from his hometown to a foreign country. Sonia said to Ali that Irak is written with k but Ali said “no, Iraq is written with q”. A journalist that comes from his hometown to a foreign country is called International Correspondent.

Fardin Bayat

Hey Leute!

Foto0112[2]es ist Ara G hier, und ich wollte einfach euch informieren was wir (bzw Ich, Ara A und Sonia) in der Zwischenzeit getan haben.
Also, wir haben mit der Mitarbeierin Lisa Gensluckneres vom Verein “Initiative Minderheits“ ein Interview gemacht, und es ist darum gegangen, wie ist die Situation mit Homosexuallen Menschen in Tirol und ob er/sie sich diskriminiert wurde, wenn er/sie ein homosexualler Mensch ist. Nachher haben wir darüber auch mit dem Mitarbeiter des Vereins “FLUCHTpunkt“ Herbert Auderer gesprochen und er hat uns erklärt, wie es als Fluchtgrund funktioniert. Lisa und Herbert haben mit uns ganz interessantes Gespäch gehabt und sicher es wird noch interessanter, wenn man die ganze Sendung gehört wird. Aber das kommt erst später, weil wir haben noch so viel zum Vorbereiten, und hoffentlich, unsere Arbeit und die Sendungen werden Euch gut gefallen….

Alles Libe Ara G und… bis zum nächsten mal.